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Heizung bleibt kalt: Das sind die Ursachen – und das können Sie jetzt tun

Von Michael Görtz, Inhaber, Installateur- und Heizungsbaumeister · Stand: August 2026

Der Heizkörper wird nicht warm, obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist? Bevor Sie in der kalten Wohnung ausharren: Viele Ursachen lassen sich in wenigen Minuten eingrenzen – und einige sogar selbst beheben. Wenn nicht, sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar unter 0800 000 00 00 und in der Regel in 35–50 Minuten bei Ihnen vor Ort.

Erste Frage: Läuft die Therme überhaupt?

Entscheidend für die Fehlersuche ist, ob nur einzelne Heizkörper kalt bleiben oder die ganze Anlage steht. Brummt der Kessel, läuft der Brenner an und wird das Vorlaufrohr an der Therme warm, arbeitet die Wärmeerzeugung – das Problem sitzt dann in der Verteilung: Luft, Ventil oder Pumpe. Bleibt die Therme dagegen dunkel und still oder zeigt einen Störcode, ist die Anlage selbst ausgefallen. Für diesen Fall führt Sie unsere Checkliste bei Heizungsausfall Schritt für Schritt durch die wichtigsten Handgriffe.

Die fünf häufigsten Ursachen, wenn Heizkörper nicht warm werden

  • Luft im System: Der Klassiker – der Heizkörper wird unten warm, bleibt oben kalt und gluckert womöglich. Ein Luftpolster verdrängt das Heizwasser. Wie Sie das in fünf Minuten selbst beheben, zeigt unsere Anleitung Heizung entlüften.
  • Festsitzender Ventilstift: Bleibt genau ein Heizkörper komplett kalt, während die übrigen laufen, klemmt oft der kleine Metallstift unter dem Thermostatkopf – typisch nach dem Sommer, wenn das Ventil monatelang nicht bewegt wurde.
  • Defekte Umwälzpumpe: Die Therme wird heiß, aber keine Wärme kommt in den Räumen an? Dann transportiert die Pumpe das Heizwasser nicht mehr. Manchmal sitzt sie nur fest, häufig ist sie nach 10–15 Betriebsjahren schlicht verschlissen.
  • Falsche Einstellungen oder Sommerbetrieb: Steht die Therme noch auf Sommerbetrieb (nur Warmwasser), bleibt jeder Heizkörper kalt. Auch verstellte Zeitprogramme oder eine zu niedrig eingestellte Heizkurve führen zu lauwarmen Räumen.
  • Zu niedriger Wasserdruck: Zeigt das Manometer weniger als etwa 1 bar, erreicht das Heizwasser die oberen Etagen nicht mehr; viele Thermen schalten dann komplett ab. Wie Sie fachgerecht Wasser nachfüllen, lesen Sie unter Heizungsdruck erhöhen.

Das können Sie selbst prüfen

  1. Betriebsart der Therme kontrollieren: Steht sie auf Heizbetrieb (Symbol Heizkörper), nicht nur auf Warmwasser?
  2. Manometer ablesen: Der Zeiger sollte im grünen Bereich stehen, meist zwischen 1,5 und 2 bar.
  3. Heizkörper anfassen: Unten warm, oben kalt spricht für Luft; komplett kalt bei laufenden Nachbarheizkörpern für den Ventilstift.
  4. Thermostatkopf abschrauben und den Ventilstift ein paarmal vorsichtig eindrücken – er muss federnd zurückkommen.
  5. An der Pumpe horchen: Ein leises Surren ist normal; völlige Stille oder lautes Rattern deuten auf einen Defekt.
Wichtig: Öffnen Sie niemals das Gehäuse der Therme und schrauben Sie nicht an Gasleitungen oder der Pumpenverschraubung. Alles jenseits von Thermostat, Entlüftungsventil und Nachfüllhahn gehört in die Hände eines Fachbetriebs.

Wann muss der Notdienst ran?

Spätestens wenn Entlüften, Druck und Einstellungen geprüft sind und die Heizung trotzdem kalt bleibt, liegt die Ursache tiefer – etwa an Pumpe, Ventil, Mischer oder Regelung. Auch bei komplettem Ausfall in der Heizperiode, bei Wasseraustritt oder wenn kleine Kinder, ältere oder kranke Menschen im Haushalt frieren, sollten Sie nicht bis zum nächsten Werktag warten. Unser 24-Stunden-Notdienst ist an 365 Tagen erreichbar: Rufen Sie an unter 0800 000 00 00 – unser Monteur ist in etwa 35–50 Minuten bei Ihnen und bringt die gängigen Ersatzteile gleich mit.

Heizungsnotdienst für Ihre Region – ein Anruf genügt

Tag und Nacht besetzt: kostenlose Ersteinschätzung am Telefon, Anfahrt in ca. 35–50 Minuten, Abrechnung zum ortsüblichen Tarif und Kostenklarheit vor Arbeitsbeginn.

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